Beim FDM-3D-Druck lohnt es sich, Wandstärken schon beim CAD-konstruieren richtig zu planen. Sehr viele Drucker arbeiten mit einer 0,4 mm Düse, daher sollten Wanddicken idealerweise ein Vielfaches der Extrusionsbreite sein. Also z. B. 0,8 mm, 1,2 mm oder 1,6 mm usw. Warum das wichtig ist: Der Slicer baut Wände aus Linienbahnen auf. Wenn die Wandstärke…
Beim FDM-3D-Druck sind Brücken oft eine Herausforderung: Der Drucker muss Material in der Luft spannen, was zu unsauberen Kanten, Durchhängen oder Fäden führen kann. Eine clevere Lösung: Statt einer freien Brücke einfach eine Fase mit 45° darunter konstruieren. So entsteht kein freischwebender Bereich, sondern ein sauberer Überhang. Dieser lässt sich problemlos ohne Stützstrukturen drucken. Stabil,…
Beim FDM-3D-Druck entstehen Bauteile Schicht für Schicht. Abrundungen starten mit sehr steilen Winkeln, was zu Überhängen führt. Das erfordert oft Stützmaterial, verlängert die Druckzeit und macht mehr Nacharbeit nötig. Fasen mit konstantem Winkel, zum Beispiel 45 Grad, lassen sich schneller, sauberer und ohne Support drucken. Besonders in horizontaler Richtung sehen sie deutlich besser aus als…